Die Behauptung es gibt kein Geld um das Elend zu beseitigen, ist eine Lüge. Wir haben auf der Erde Geld wie Dreck. Es haben nur die falschen Leute!

Die Behauptung es gibt kein Geld um das Elend zu beseitigen, ist eine Lüge. Wir haben auf der Erde Geld wie Dreck. Es haben nur die falschen Leute!

Heiner Geißler

Jeden Tag begegne ich irgendwo im Internet, im Fernsehen oder in den Printmedien, einem Bild, bei dem es mein Herz kaum aushält es anzusehen. Die Gefühle und Gedanken mischen sich und überfordern mich. Wir leben wirklich in einer Welt, in der schuldlose Kinder, Frauen und Männer verhungern, leiden und ermordet werden. Das schlimmste ist, wir wissen das.

Uns erreichen die Bilder. Wir sehen sie uns an. Wenn es gut läuft, haben wir Mitleid und wenn es noch ein bisschen besser läuft, spenden wir etwas, in der Hoffnung, dass es ankommt. “Mehr kann man nicht tun” ist vermeintlich gebrandmarkt in den Köpfen.

Es muss anders gehen und sich die Frage zu stellen, wie es anders gehen kann, ist Aufgabe einer jeden Person, die sich als Mensch bezeichnen möchte.

Nachdenken und nach Weisheit streben könnten vielleicht ein Anfang sein. Vielleicht auch nicht alles als Gold anzusehen, das glänzt.

Heute fühle ich mich wie das Wetter. Verwirrt, trüb und von der Welt entsetzt.
Daher wollte ich diesen Zeilen loswerden.

Esragül Schönast

3 Kommentare

  1. Kennst du dieses Sprichwort? Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, wird sich die Welt verändern.
    Ich kenne diese Worte etwa seit meinem sechsten Lebensjahr und versuche sie so oft es geht auch umzusetzen. Ich bin zurzeit auf Bali und gehe hier zwischendurch am Strand Müll sammeln. Für mich ist die Natur ebenso zu schützen wie die Menschen von denen du schreibst. Und es zeigt Wirkung. Die Nachbarn habe ich auch jetzt auch schon beim Müll sammeln gesehen 😉
    Nicht aufgeben. Einfach immer weitermachen und Gutes tun.
    Liebe Grüße, Silke

    1. Liebe Silke,
      da sprichst du mir ja aus der Seele.
      Genauso ist es. Wie auch der weise Mevlana Dschelaluddin Rumi diesbezüglich sagt:
      “Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern.”

      Danke für deinen Beitrag und viel Spaß im schönen Bali.

      Liebe Grüße aus dem eisigen Deutschland 🙂
      Esragül

  2. Das hat der Herr Geißler sehr treffend formuliert. Nur, wie schafft man eine Umkehr, eine Verbesserung der Verhältnisse ? Schauen wir doch mal auf eine andere Person mit dem Namen; Buckminster Fuller. Er hat einst eine Option formuliert, wie man aus diesem Schlamassel raus kommen könnte. Und was Fuller einst für Gedanken hatte würde ich hier gerne mal sehr kurz zusammenfassen;

    Wenn wir uns mal ernsthaft über eine wirklich Positive Veränderung Gedanken machen wollten, ist bei Buckminster Fuller also m.E. etwas sehr entscheidendes abzuschauen. Denn er formulierte einst diese geniale Sichtweise:

    „Um etwas verändern zu wollen, nützt es nichts, dass „Alte“ oder nicht gewünschte bekämpfen zu wollen, um wirklich was verändern zu können, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.“

    Also, Veränderung funktioniert nur durch Überflüssig machen, nicht durch Wiederholung, Anpassung oder Modifizierung bereits begangener Irrtümer. Ebenso erkannte Fuller einst an einem Ozeanriesen, welche Kraft die kleinen dinge, also der einzelne haben kann:

    „Hinten am Schiff hängt das Ruder. Und ganz am Ende des Ruders hängt eine winzige Klappe, die sogenannte Trimmungsklappe.“

    Diese Klappe zu bewegen, kostet fast keine Kraft – aber sie reißt das ganze Ruder herum und steuert so das Schiff.

    Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen:

    „Der kleine Einzelne kann das Trimmruder sein. Die Gesellschaft denkt, sie zieht einfach an einem vorbei – aber wenn man auf die richtige Weise seinen Fuß rausstreckt, kann man die Richtung ändern, in die sich der ganze Staat bewegt.“

    Wir sind alle diese kleinen „Trimmungsklappen“ und können somit entscheidend sein, über die art und weise, wie es hier auf diesem Planeten weiter gehen soll. Wir sollten uns dessen bewusst werden & uns beginnen zu bewegen.

    MFG. 🙂

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